Wie finden Sie eine gute Immobilie?

Die Rede ist hier von Immobilien als Kapitalanlagen 

und nicht von Kapitalanlagen als Immobilien. Dies ist ein wesentlicher Unterschied, denn viele „Steuer-spar-lmmobilien", wie sie heute von Vertriebsfirmen oder über Steuerberater angeboten werden, brauchen mehrere Jahre bis sie zu Immobilien werden. 

Nachfolgend einige Regeln:

Kaufen Sie gebrauchte Immobilien

Zwar müssen auch Immobilien gepflegt, renoviert oder repariert werden, 

doch ist dies nicht mit einem Auto zu vergleichen, dessen Reparaturaufwand von Jahr zu Jahr steigt. Neuimmobilien haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nur einmal neu und fallen anschließend erst einmal im Wert. Bei der gebrauchten Immobilie nehmen Sie sofort am Wertzuwachs teil.

Warum einen Mieter suchen, 

wenn es schon einen gibt? 

Meistens wird eine freistehende Wohnung teurer angeboten, weil sie sofort bezugsfertig ist. Warum einen neuen Mieter suchen. wenn die Wohnung bereits einen Mieter hat, der gerne dort wohnt und regelmäßig seine Miete zahlt?

Die Miete ist nicht so wichtig

Eine „schlechte Miete" wirkt sich meist günstig auf den Kaufpreis aus. 

Wer rechnen kann, der zahlt lieber monatlich ein paar Mark drauf und freut sich auf den späteren Wertzuwachs. Nur wenige Investoren können diesen Vorteil erkennen. Wer hier gegen den Strom schwimmt, wird belohnt.

Kaufen Sie beim Makler

Unter Fachleuten ist es ein offenes Geheimnis, 

dass Privatverkäufer meistens zu überhöhten Preisen anbieten. Dahinter steckt der verständliche Wunsch, einen hohen Gewinn erzielen zu wollen, doch können Sie als Käufer nie sicher sein, tatsächlich einen marktgerechten Preis gezahlt zu haben. Ein professioneller Makler hat das vorher geprüft und den Preis mit dem Eigentümer ausgehandelt.

Das Erfolgshonorar für den Makler 

beinhaltet viele Einzelleistungen 

wie fachliche Beratung, Unterstützung und Hilfe bei der Finanzierung.

Quelle: Dipl. Immobilienwirtin VWA - Kornelia Weil